DAS E-WERKCD-KritikenMelotron / Sternenstaub (06.10.2003)
... und das Warten auf ein neues Werk hat sich mal wieder gelohnt... Ein gutes Jahr nach ihrem letzten Album "Weltfrieden" melden sich Melotron nun mit ihrem neuen Werk "Sternenstaub" zurück. Die Erwartungen an "Sternenstaub" waren von Seiten der Fans hoch, denn Melotron haben mit dem Vorgänger "Weltfrieden" ein grandioses Werk vorgelegt, dass nicht an die Alben "Mörderwerk" oder "Fortschritt" herankam. so versprach man sich vom "Sternenstaub" mehr, als nur ein kleines Staubkörnchen am großen Musikhimmel. Anfangs wurde gemunkelt, dass der musikalische Stil des Albums härter sein soll. als der Vorgänger. Und an fast jedem Gerücht ist etwas wahres dran, denn das Album weißt an manchen Stellen schon eine gwisse "härte" auf. Das ganze hört sich wie eine komplette Stiländerung an, ist es aber nicht - zum Glück! Das Werk klingt immernoch nach Melotron, schon wegen der markanten Stimme des Sängers. Wer aber eher die balladenartigen Klänge von Melotron bevorzugt, der wird auch hier fündig. "Immernoch" heißt mit das ruhigste Stück auf der CD - kommt aber trotz allem nicht an das Reinhard Mey-Cover "Lilienthals Traum" heran. ;-) Wie auch schon beim Vorgängerwerk "Weltfrieden" gibt es auch bei "Sternenstaub" thematische Schwerpunkte, was die Songtexte betrifft. "Kosmos" und "Medien" sind die für dieses Werk geltenden Schlagworte ("Der Kosmonaut", "Der Anfang" oder "Mediensturm" seien hier als Beispiele genannt.) Abschließend lässt sich sagen, dass "Sternenstaub" mal wieder ein gelungenes Werk ist, dass den eingefleischten Melotron-Fan nicht entäuschen dürfte!
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